Referenten

Deutsche Gesellschaft e.V.  

Die Deutsche Gesellschaft e.V. ist der erste nach dem Fall der Mauer gegründete gesamtdeutsche Verein. Am 13. Januar 1990 wurde er von Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens aus Ost und West mit dem Ziel gegründet, die Teilung zu überwinden, das Miteinander in Deutschland und Europa zu fördern sowie Vorurteile abzubauen. Diesen Grundsätzen verp ichtet, organisiert die Deutsche Gesellschaft e.V. über 700 Veranstaltungen jährlich in den Bereichen Politik & Geschichte, Kultur & Gesellschaft sowie EU & Europa. In mehr als 20 europäischen Staaten setzt sie sich für De- mokratie und Völkerverständigung ein. Die Deutsche Gesellschaft e.V. gehört damit zu den aktivsten überparteilichen Organisationen in Deutschland.

In Foren, Gesprächskreisen, Seminaren, Konferenzen, auf Studienreisen, bei Austauschprogrammen, Lesun- gen und Ausstellungen bietet die Deutsche Gesellschaft e.V. interessierten Bürgerinnen und Bürgern die Möglichkeit zum offenen Diskurs über aktuelle gesellschaftspolitische Themen.

Für ihr Engagement zur Errichtung eines Freiheits- und Einheitsdenkmals wurde die Deutsche Gesellschaft e.V. mit dem Nationalpreis ausgezeichnet.

Zeitzeugen

Bei dem Treffen mit den Zeitzeugen findet eine Begegnung mit Menschen statt, die vor 30 Jahren in dem Alter der heutigen Teilnehmer sind. Menschen, die damals zwischen 16 und 20 Jahre alt waren, haben die friedliche Revolution in Quedlinburg und somit für eine ganze Region entscheidend geprägt und öffentlich gemacht.
Mit mindestens vier der damaligen "Akteure der Haltestelle" führen wir ein Interview.


Manne e.V. aus Potsdam
In unseren Angeboten arbeiten wir – abhängig von Inhalt und Kontext – in geschlechtshomogenen oder in gemischtgeschlechtlichen Gruppen. Der geschlechtsbewusste Ansatz ist ein wesentlicher Grundsatz unserer Arbeit. Weitere Grundsätze sind das Arbeiten mit der inneren und äußeren Natur der Menschen, seiner Einbindung in soziale Systeme, eine konsequente Prozess- und Ressourcenorientierung sowie die Tatsache, dass wir als verantwortliche Leiterinnen und Leiter selbst Lernende sind. Neben den projektbezogenen Zielen streben wir in unserer gesamten Arbeit die Entfaltung des individuellen Potentials aller beteiligten Menschen an. In unserem Verständnis ist das ein wesentlicher Bestandteil eines glücklichen Lebens. Dieses Ziel erreichen wir gleichsam durch individuelles Erleben und Gemeinschaftserfahrungen.

Die Bundeszentrale für politische Bildung unterstützt alle interessierten Bürgerinnen und Bürger dabei, sich mit Politik zu befassen. Ihre Aufgabe ist es, Verständnis für politische Sachverhalte zu fördern, das demokratische Bewusstsein zu festigen und die Bereitschaft zur politischen Mitarbeit zu stärken.

Das Netzwerk für Demokratie und Courage (NDC) ist ein bundesweites Netzwerk, dass von jungen Leuten getragen wird und sich für Demokratieförderung und gegen menschenverachtendes Denken engagiert.
Das Hauptaufgabenfeld des NDC ist die Ausbildung von jungen Menschen als Multiplikator_innen und die Durchführung von Projekttagen, Seminaren und Fortbildungen an Schulen, Berufsschulen, Bildungseinrichtungen sowie für viele andere Gruppen. Das NDC besteht bereits seit 1999 und wird durch einen großen Kreis unterschiedlicher Unterstützer_innen getragen. Dieser reicht von Gewerkschaftsverbänden, Jugendverbandsorganisationen, über Wohlfahrtsverbände, Landesjugendringe bis hin zur Katholischen Kirchenjugend.

Dr. Armin Scholl
Professor am Institut für Kommunikationswissenschaft an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster
sowie Co-Sprecher des Arbeitskreises Medien beim Institut für Protest- und Bewegungsforschung
Forschungsschwerpunkte:
·     Jounalismusforschung
·     Theorien und Methoden der Kommunikationsforschung
·     Alternative Medien/Gegenöffentlichkeit